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DSGVO-Checkliste: So prüft ihr eure Software auf Datenschutz-Konformität

EU Alternativen Team·

Warum ein Software-Audit wichtig ist

Die DSGVO gilt für jede Software, die personenbezogene Daten verarbeitet. Bußgelder können bis zu 4% des weltweiten Jahresumsatzes betragen. Viele Unternehmen sind sich ihrer Risiken nicht bewusst.

Die Checkliste

1. Inventarisierung aller Software

Erstellt eine vollständige Liste aller eingesetzten Software-Tools:

  • SaaS-Dienste (CRM, E-Mail-Marketing, Analytics)
  • Desktop-Software
  • Mobile Apps
  • Entwicklungstools und CI/CD-Pipelines

2. Datenfluss-Analyse

Für jedes Tool prüfen:

  • Welche personenbezogenen Daten werden verarbeitet?
  • Wo werden die Daten gespeichert (EU/USA/andere)?
  • Gibt es Auftragsverarbeitungsverträge (AVV)?

3. Kritische Risikobereiche

Hohes Risiko (sofortiger Handlungsbedarf):

  • Google Analytics ohne Consent Management
  • Mailchimp/Klaviyo ohne AVV
  • WhatsApp für Unternehmenskommunikation
  • Zoom ohne EU-Serverstandort konfiguriert
Mittleres Risiko:
  • Microsoft 365 ohne korrekte Datenschutzkonfiguration
  • Slack ohne EU-Region
  • HubSpot ohne Datenschutzoptimierung

4. Maßnahmenplan

Für jedes identifizierte Risiko:

1. Sofortmaßnahme: Datenübertragungen stoppen oder legitimieren

2. Mittelfristig: Auf europäische Alternative wechseln

3. Dokumentation: AVV abschließen und Verarbeitungsverzeichnis aktualisieren

5. Wiederkehrende Überprüfung

  • Quartalsweise Software-Inventar prüfen
  • Neue Tools vor Einführung datenschutzrechtlich bewerten
  • Mitarbeiter für Datenschutz sensibilisieren

Europäische Alternativen als Lösung

Die einfachste Lösung für viele DSGVO-Probleme: Wechsel zu europäischen Software-Alternativen. Europäische Anbieter sind per Design DSGVO-konform.

Fazit

Ein Software-Audit ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Mit der richtigen Auswahl europäischer Software-Alternativen lassen sich die meisten Risiken dauerhaft eliminieren.