Nextcloud selbst hosten: Der komplette Einsteiger-Guide
Was ist Nextcloud?
Nextcloud ist eine Open-Source-Plattform, die Dateispeicherung, Kalender, Kontakte, Videokonferenzen und viele weitere Funktionen in einer selbst gehosteten Lösung vereint.
Voraussetzungen
Um Nextcloud selbst zu betreiben, benötigt ihr:
- Einen Linux-Server (VPS bei einem deutschen Hoster reicht)
- PHP 8.1+, Nginx oder Apache
- MariaDB oder PostgreSQL
- SSL-Zertifikat (Let's Encrypt)
Installation in 5 Schritten
1. Server vorbereiten
Aktualisiert euren Server und installiert die benötigten Pakete.
2. Datenbank einrichten
Erstellt eine neue MariaDB-Datenbank für Nextcloud.
3. Nextcloud herunterladen
Ladet die aktuelle Version von nextcloud.com herunter und entpackt sie.
4. Web-Installer ausführen
Ruft eure Domain im Browser auf und folgt dem Installations-Assistenten.
5. Sicherheit härten
Aktiviert 2FA, konfiguriert Backups und haltet Nextcloud aktuell.
Empfohlene Hosting-Anbieter
Falls ihr keinen eigenen Server betreiben möchtet, bieten diese deutschen Anbieter Managed Nextcloud an:
- Hetzner: Günstiger VPS ab 4€/Monat
- IONOS: Managed Nextcloud ab 3€/Monat
- Strato: Nextcloud in deutschen Rechenzentren
Nützliche Apps
- Nextcloud Office: Collabora Online für Dokumente
- Talk: Videokonferenzen und Chat
- Mail: E-Mail-Client
- Notes: Notizen und Markdown
Fazit
Nextcloud selbst zu hosten dauert ein paar Stunden, bietet aber maximale Kontrolle. Für Einsteiger empfiehlt sich ein Managed-Hosting bei einem deutschen Anbieter.
